Der Kunstpavillon in Sopot: Klassizismus, Kunst und Transformationen
Im Jahr 1911 entstand im Sopoter Nordpark ein einzigartiges klassizistisches Gebäude – der Kunstpavillon. Entworfen vom Architekten Paul Puchmueller im Auftrag des Danziger Künstlerbundes, ist der Pavillon im Stil eines modernisierten Klassizismus gehalten. Dank speziell entworfener Fenster war die großzügige Ausstellungshalle mit natürlichem Licht durchflutet, was sich ideal für die Präsentation von Kunstwerken eignete.
Der Kunstpavillon wurde am 2. Juni 1911 feierlich eröffnet und ist seitdem zu einem wichtigen Ort für die Kunst in Sopot geworden, der jährliche und gelegentliche Ausstellungen beherbergte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann das Gebäude neue Funktionen zu erfüllen – zunächst beherbergte es die Bildhaueabteilung der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste, bekannt als „Sopoter Schule“, und diente später dem Fonds für Arbeitnehmerurlaube.
Derzeit, nach weiteren Umgestaltungen, fungiert der Pavillon als Sfinks-Club und ist weiterhin ein Ort für kulturelle Treffen und Veranstaltungen, allerdings in einem völlig anderen Charakter als früher.
